Neben Sonne und fröhlichen Menschen verbinden die meisten Menschen mit Italien das Land der Pizzen. Doch hier liegen sie falsch,
denn die Italiener sind nicht die Erfinder dieses Kult-Essens. Denn die Etrusker und Griechen haben früher erkannt, wie praktisch
Pizzen doch sind. Es fing alles damit an, dass sie rohe Teigfladen auf heißen Steinen gebacken haben. Ein findiger griechischer
Kopf entwickelte diese erste Rohform einer Pizza weiter und belegte sie bereits vor dem Backen mit diversen Lebensmitteln und
erkannte gleichzeitig, dass der Teigboden ein geeigneter Teller für die Zutaten ist. Somit war die erste Pizza der Welt kreiert
worden.
War die Pizza vorher nur eine Beilage zum Hauptgang, wurde sie mit der Zeit zu einem Hauptgericht weiterentwickelt.
Als die Griechen in ihrem Machtstreben den südlichsten Zipfel Italiens vor vielen Jahrhunderten eroberten, wurden auch die
Römer auf die griechische Pizza aufmerksam und entwickelten sie noch weiter. Je nach Region jedoch wurden spezielle Pizzen
zu Klassiker. An den Küsten wurden Pizzen beispielsweise gern mit Meeresfrüchten belegt. Durch die weitläufigen Eroberungen
der Römer breitete sich die Pizza schnell in Europa aus. Mehr Pizza: Pizzeria Augsburg.
Doch die eigentliche Pizza war noch nicht geschaffen, denn es fehlte noch eine wichtige Zutat: die Tomate. Bereits 1522
wurden die ersten Tomaten in Europa aus Südamerika eingeführt, doch sie konnten sich erst Mitte 1750 durchsetzen. In den
italienischen Backstuben wurde viel getüftelt, bis Raffaele Esposito 1889 die bis heute weltweit beliebteste Pizza der Welt,
die Pizza Margherita, zubereitete. Sie besteht nur aus Tomaten, Mozzarella und einem Hauch Basilikum und war die Lieblingspizza
der damaligen Königin Margherita von Savoyen, von der die Pizza ihren Namen hat.